Der Kirchenbezirk

Der evangelische Kirchenbezirk Kraichgau liegt geographisch zwischen Stromberg im Süden, Odenwald im Norden, Neckar im Osten und Rheinebene im Westen. Im Land der tausend Hügel finden sich gute landwirtschaftliche Voraussetzungen für Wein,- Getreide- und Zuckerrübenanbau. Wirtschaftlich gibt es sehr viel Mittelindustrie, die das ländlich geprägte Leben dieser Region in den letzten 100 Jahr sehr verändert hat. So ist der Kirchenbezirk eingebunden in die drei Ballungszentren Heidelberg / Mannheim, Karlsruhe und Heilbronn / Stuttgart. Die ländliche Struktur des Kraichgaus, dem Land der tausend Hügel, der Toscana Deutschlands ist gleichzeitig Chance und Herausforderung. Es gilt die regionalen Vorteile zu nutzen und sich gleichzeitig den Herausforderungen zu stellen. Dabei wird das Profil der Kirche in der Region klar herausgestellt: aus dem Evangelium zu leben, offene und einladende Kirche zu sein.

Aufbau und Struktur

Quelle: Kirchenbezirk Kraichgau
Der Kirchenbezirk Kraichgau wurde am 1. Januar 2005 durch Fusion der beiden Kirchenbezirke Eppingen – Bad Rappenau und Sinsheim gebildet und hat ungefähr die Ausdehnung des alten Landkreises Sinsheim bis zur Kreisreform Anfang der 70-er Jahre des letzten Jahrhunderts. Diese lokale Tradition hat das Zusammenwachsen der beiden Kirchenbezirke erleichtert. Er reicht von Mühlhausen-Tairnbach im Westen bis Bad Rappenau-Heinsheim im Osten und von Reichartshausen im Norden bis Eppingen-Mühlbach im Süden. Bald nach der Fusion wurden vier Regionen nach den Himmelsrichtungen gebildet: Norden (alle Gemeinden nördlich von Sinsheim), Westen (die Stadt Sinsheim mit ihren Ortsteilen und die westlichen Gemeinden), Süden (Eppingen und Umgebung), Osten (Bad Rappenau und Umgebung).

Der jetzige Kirchenbezirk Kraichgau umfasst 46 Kirchengemeinden mit ca. 50.000 Mitgliedern mit den drei Regionalzentren Sinsheim, Bad Rappenau und Eppingen.

Der Stellenplan umfasst 28 Pfarrstellen, 2 Gemeindediakonenstellen, 1 Bezirksjugendreferentenstelle, 1 Bezirkskantorenstelle und zwei Kantoren in Eppingen (60%) und Bad Rappenau (60%), 1 gemeinsame Stelle in der Erwachsenenbildung mit dem KB südliche Kurpfalz. Das Diakonische Werk Rhein-Neckar hat eine Außenstelle in Sinsheim und diese wiederum eine in Eppingen.

Der Kirchenbezirk ist gut eingebunden in die kommunale Struktur und in das gute Miteinander in der Ökumene.

Leitbild

Der Kirchenbezirk ist einladende und für die Region sich einsetzende evangelische Kirche. Der Auftrag der Kirche ist die Verkündigung des Evangeliums an alle. Eine an diesen Auftrag gebundene Kirche ist eine, die im Glauben, in der Liebe und in der Hoffnung wachsen will. In den Gemeinden werden daher lebendige Gottesdienste gefeiert, Glaubenskurse durchgeführt und die Begegnung in Gruppen und Kreisen gefördert. Dabei ist ein Perspektivenwechsel vorzunehmen, dass das kirchliche Handeln nicht ausschließlich an die Menschen auszurichten ist, die sich zur „Kerngemeinde“ zählen, sondern an Menschen, die des Evangeliums bedürfen, also an Menschen mit ihren Fragen und Nöten.  Darum leben wir,  eine einladende Kirche zu sein, die angemessen von Gott spricht, der will, dass allen Menschen geholfen werde.

Informationen über Kirchenbezirke allgemein

„Der Kirchenbezirk vereinigt eine bestimmte Anzahl von Gemeinden eines zusammengehörigen Gebietes zur gegenseitigen Unterstützung in ihrem Dienst und zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben. Der Kirchenbezirk soll sich in einer eigenständigen Lebens- und Dienstgemeinschaft auswirken und entfalten.
In unmittelbarer Verantwortung für den kirchlichen Auftrag in den Lebensbereichen seines Raumes kann der Kirchenbezirk eigene Dienste und Einrichtungen schaffen und neue Arbeitsformen kirchlichen Dienstes entwickeln. Der Kirchenbezirk fördert die Verbundenheit der Gemeinden mit der Landeskirche, sowie den kirchlichen Werken und Einrichtungen. Er pflegt die ökumenischen Beziehungen der Gemeinden und des Kirchenbezirks zu anderen christlichen Gemeinschaften in seinem Bereich.“

Weitere Informationen finden Sie im Visitationsbericht des Kirchenbezirks aus dem Jahre 2012.

 
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Quelle: Diakonie

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