KOKO

Konfessionell-Kooperativer Religionsunterricht

In den Eingangsklassen der Grundschule (Klasse 1 und 2) sowie in den weiterführenden Schulen (Klasse 5 und 6) ist es möglich, dass im Klassenverband Religionsunterricht erteilt wird. Nach der Hälfte des Unterrichtszeitraums erfolgt ein Wechsel der Lehrkraft - z.B. unterrichtet zunächst die katholische Lehrkraft im ersten Schuljahr, danach die evangelische im zweiten Schuljahr.
Sollten die Voraussetzungen gegeben sein, kann KoKo auch in anderen Zeiträumen (z.B. 3. und 4. Schuljahr und analog in den weiterführenden Schulen) erteilt werden.
Pro und Kontra
Für KoKo spricht, dass in den Eingangsklassen der Klassenverband in einer Phase, in der die Schülerinnen und Schüler sich kennenlernen und zusammen wachsen, nicht auseinander gerissen wird. Durch das Kennenlernen der anderen Konfession wird zum einen Toleranz eingeübt, zum anderen werden die Inhalte und das Profil der eigenen Konfession stärker in das Bewusstsein gerückt.
Für die Schulleitung ist KoKo oft besser zu organisieren als konfessionell getrennter Religionsunterricht.
Gegen KoKo spricht, dass in entsprechenden Konstellationen Deputatstunden für Religionslehrkräfte wegfallen können!
Daher gilt es, von Schule zu Schule die Möglichkeiten des KoKo zu prüfen.

Erstantrag

Der Antrag für das nächste Schuljahr muss im laufenden Schuljahr bis zum 1. März beim zuständigen Schuldekanat vorliegen.
Voraussetzungen
  • Es ist sinnvoll, zunächst ein Gespräch mit dem Schuldekan zu führen.
  • Die ökumenische Fachschaft muss mehrheitlich der Einführung zustimmen.
  • Die Fachschaft muss ein Curriculum (Stoffverteilungsplan) vorlegen - oder das Muster-Curriculum übernehmen.
  • Alle beteiligten Lehrkräfte verpflichten sich zu einer Fortbildung.
  • Die Eltern werden informiert.
Antrag
  • Die Schulleitung füllt die Antragsformulare aus und sendet je eine Fassung an das zuständige katholische und an das zuständige evangelische Schuldekanat.
  • Die Schuldekanate leiten bei Zustimmung die Anträge zur Genehmigung an das Ordinariat bzw. den Oberkirchenrat weiter.

Folgeantrag

Wenn ein Erstantrag bereits genehmigt wurde, der konfessionell-kooperative Religionsunterricht also eingeführt ist, gilt als Frist für die Genehmigung im neuen Schuljahr der 1. Juni des laufenden Schuljahres.
Voraussetzungen
KoKo existiert bereits und soll auch im neuen Schuljahr fortgesetzt werden.
Antrag
  • Ein formloser Antrag beim zuständigen Schuldekanat reicht aus.
  • Lehrkräfte, die noch keine KoKo-Fortbildung gemacht haben, müssen in diesem Antrag gemeldet werden.
  • Die beiden Schuldekanate entscheiden vor Ort über den Antrag.
 
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